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Dienstag, 26. August 2008, 17:33

The Dark Knight - ein Film bricht Rekorde

Am 14. Juli 2008 feierte "The Dark Knight", die Fortsetzung des 2005 erschienen "Batman Begins" in dem Christian Bale das erste mal die Rolle von Mister Bruce Wayne alias Batman übernommen hat, in den Kinos der USA Premiere.
Und gleich am ersten Wochenende brach die Comic-Verfilmung drei Rekorde der Kino-Branche.

Allein die Mitternachtsvorführung am Starttag brachte den Filmverleihern 18,49 Mio. US-$ ein, während der gesamte Starttag ebenfalls einen neuen Rekord mit 67,85 Mio. US-$ aufstellte.
Der Erfolg hielt über das Wochenende an und so konnte "The Dark Knight" an nur einem Wochenende 155,34 Mio. US-$ einspielen.

Doch die Erfolgswelle rollt weiter und so stellt der Film sogar den bisherigen Rekordhalter "Shrek 2" in den Schatten. Dieser hatte in nur 43 Tagen 400 Mio. US-$ eingebracht, das sechste Leinwand-Abenteuer des Superhelden im Fledermauskostüm hingegen erzielte diese Summe bereits nach 18 Tagen.

In der Geschichte Hollywoods haben bisher auf dem US- und kanadischen Markt nur sieben Filme mehr als 400 Mio. US-$eingespielt. Spitzenreiter ist "Titanic" aus dem Jahr 1998 mit 600 Mio. US-$, gefolgt von "Star Wars" (1977) mit 461 Mio. US-$ und "Shrek 2" (436 Mio. US-$).

Auch in Deutschland sicherte sich das neue "Batman"-Abenteuer souverän Platz 1 der Kino Charts.
Doch Rekorde konnte der Film hierzulande bisher noch keine brechen. Laut "Blickpunkt:Film" traten 863.475 Zuschauer den Weg ins Kino an. Allerdings konnte "The Dark Knight" an nur einem Wochenende fast so viele Fans in Kino locken, wie sein Vorgänger "Batman Beginns" insgesamt verbuchen konnte.

Der Erfold des Superhelden-Epos ist sicherlich auch dem tragischen Tod des Joker-Darstellers Heath Ledger zuzuschreiben, dessen schauspielerische Leistung in diesem Film von sämtlichen Kritikern besonders hervorgehoben wurde.
Sogar eine Oscar-Nominierung des Schauspielers wird in Betracht gezogen. Sollte ihm im Februar 2009 tatsächlich sein erster Oscar verliehen werden, wäre er der zweite Schauspieler nach Peter Finch, dem der Oscar posthum verliehen würde und der erste, der den entsprechenden Film nicht einmal mehr sehen konnte.
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